Der Markt für Frankiermaschinen
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[A] Schnellübersicht der wichtigsten Anbieter
Hersteller:
Francotyp-Postalia AG, 16547 Birkenwerder: Website mehr Infos
Neopost GmbH, 82140 Olching: Website
Pitney Bowes GmbH, 64646 Heppenheim: Website mehr Infos
FRAMA GmbH, 40878 Ratingen: Website mehr Infos
Deutsche Post AG, 53175 Bonn: Website
Melex GmbH, 12459 Berlin: Website
Telefrank Vertr.-GmbH, 63150 Heusenstamm: Website
Fachhändler:
BBV-Domke e.K., 53859 Niederkassel: Website
Datatec e.K., 42551 Velbert: Website
Gühmann GmbH, 10435 Berlin: Website
WTEC e.K., 65532 Limburg: Website
Sprenger GmbH, 28801 Stuhr bei Bremen: Website
Postperfekt.de, 30905 Isernhagen: Website
Otto Schorning GmbH, 45128 Essen: Website
TE-Postline GmbH, 63533 Mainhausen: Website
Gebrauchte Frankiermaschinen:
H&D Edelmann, 69198 Schriesheim: Website
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[B] Vorstellungen einzelner Anbieter
Francotyp-Postalia
Die 1923 gegründete Francotyp-Postalia aus Birkenwerder - ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Röchling-Gruppe mit Sitz in Mannheim - ist klarer Marktführer für Frankiermaschinen in Deutschland. Tochtergesellschaften existieren in Europa, USA/Kanada und Japan. In Deutschland hat das Unternehmen über 800 Mitarbeiter (Stand: Mai 2004) sowie 36 Vertriebs- und Servicestandorte.
Als einziger Hersteller hatte Francotyp-Postalia das neue Frankierprogramm FRANKITŪ der Deutschen Post AG mit dem neuen digitalen 2-D Barcode, der die Sendungen individuell und maschinenlesbar macht, gleich bei Einführung des Systems am 1.4.04 in allen Modellkategorien zertifiziert und lieferfähig am Start. (Quelle: FP-Homepage)
Unter der Internetadresse www.FPdirekt.de findet der Kunde einen eigenen Zubehör-Shop für alle Francotyp-Postalia-Modelle. Um auch kleinere Unternehmen von den Vorzügen einer Frankiermaschine zu überzeugen, bietet das Unternehmen seit Anfang 2004 zudem die attraktive Möglichkeit an, das modisch-handliche mymail oder das robuste Urgestein T1000 (letztere als generalüberholte Gebrauchtmaschine) unverbindlich 14 Tage lang im eigenen Haus zu testen.
Pitney Bowes
1920 begann Pitney Bowes als Erfinder und ausschließlicher Hersteller von Frankiermaschinen und ist heutzutage Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Seit den Anfängen hat sich die Produktpalette stark erweitert. Pitney Bowes bietet Lösungen zur Effizienzsteigerung für alle Unternehmenskategorien, vom kleinen Büro bis zum Postdienstleister. Die Produkte umfassen neben Frankiermaschinen die gesamte Bandbreite an Postbearbeitungs- und verarbeitungssytemem wie Falz- und Kuvertiermaschinen, Direktadressierern, Waagen, Sortieranlagen, Software und integrierte Web-Technologien bis hin zu Poststellen-Möbeln.
Pitney Bowes möchte den Kunden helfen, den gesamten Mailstream (der nicht nur reale Briefsendungen und Pakete, sondern auch elektronische Dokumente umfaßt) zu optimieren, und bietet hierfür Software, Hardware und Dienstleistungen an. Auf der Website von Pitney Bowes wird z.B. ausführlich über die
Frankiermaschine DM50i/DM55i informiert.
Im Webshop findet der Kunde sämtliches Zubehör zu den Pitney Bowes Produkten sowie rund 17.000 Artikel des täglichen Bürobedarfs (Stand: November 2007).
FRAMA
Detail-Infos über diesen Anbieter demnächst.
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[C] Einschätzungen zur Zukunft der Frankiermaschinen und zur Marktentwicklung
In den letzten Jahren zeigte sich auf dem Frankiermaschinen-Markt ein internationaler Konzentrationsprozeß, der zu Umschichtungen in den Marktanteilen führte. Als technische Herausforderungen waren insbesondere die Euro-Umstellung zum 1.1.2002 und die Einführung des neuen 2-D-Barcodes (ab 1.4.2004) zu bewältigen. Nicht wenige Kunden werden erst einmal diese zwei Ereignisse abgewartet haben, bevor sie in eine neue Frankiermaschine investierten. Doch nun ist ein guter Zeitpunkt, um seine Postbearbeitungs-Systeme auf den technisch neuesten Stand zu bringen.
Die Unsicherheit mancher Kunden im Hinblick auf die zukünftige technische Entwicklung dürfte unbegründet sein. Trotz einer Zunahme des E-Mail-Aufkommens wird der traditionelle Briefversand weiterhin seine Rolle spielen. Es kann sogar sein, daß im direkten Vergleich zu der ja oft als unseriös empfundenen E-Mail-Werbung die Mailings per Post künftig um so positiver vom Empfänger bewertet werden. Um so mehr gilt dies für wichtige Geschäftspost. "Die 'echte' Post zum Anfassen, mit Umschlag, Anrede und Unterschrift ist etwas ganz Besonderes. Diese Sonderstellung schrumpft nicht.", heißt es in einem Artikel des bit-Verlags sehr treffend.
Gelegentlich wurde die Vermutung geäußert, daß die PC-Frankierung zu einer ernsthaften Konkurrenz für die Frankiermaschinen werden könnte. Doch dieses Verfahren, dessen Handhabung schon aus Sicherheitsgründen ziemlich umständlich und vergleichsweise zeitaufwendig ist, stellt allenfalls für Freiberufler und Kleinstunternehmen mit sehr geringem Postumfang eine Alternative zur Frankiermaschine dar (vergl. auch diesen Artikel). Im Gegenzug bietet die zunehmend stattfindende Anbindung von Frankiermaschinen an das Internet vielfältige Möglichkeiten der Effizienzsteigerung (Beispiele).
Schließlich sei die Frage angeschnitten, ob eine eventuelle Zunahme privater Zustelldienste gegen die Anschaffung einer Frankiermaschine spricht. Diese Frage wird von Branchenkennern verneint. Private Zustelldienste operieren vor allem in Nischenmärkten (z.B. nur in bestimmten Großstädten), und es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß sich an der marktbeherrschenden Stellung der Deutschen Post AG auf dem Gebiet der Briefbeförderung in absehbarer Zeit etwas ändern könnte.
Insgesamt geht der Trend bei Herstellern und Händlern dahin, den Kunden nicht lediglich immer schnellere und leistungsfähigere Frankiermaschinen zu verkaufen, sondern ihnen detailliert zu zeigen, wie Postbearbeitungssysteme noch besser und effizienter in die betrieblichen Abläufe integriert werden können (vergl. auch das Fallbeispiel der Sparkasse Hanau). Hier sind also ganzheitliche Beratungskonzepte seitens der Anbieter gefragt.

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